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Allgemeines

Gemeinde Waldesch

Rhenser Straße 5
56323 Waldesch

Telefon: 02628 / 2455
Telefax: 02628 / 988463 oder 02628 / 960524


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Kreis:
Verbandsgemeinde:
Ortsbürgermeister:
Beigeordnete:
Gemeinderat:
Einwohner:
Gemarkung:
Höhenlage:
Partnerstadt:
Örtliche Feste:
Mayen- Koblenz
Rhein-Mosel | www.vg-rhein-mosel.de
Karlheinz Schmalz
Wolfgang Oppenhäuser, Helmut Kühn
16 Sitze, davon 12 FWG, 4 CDU
2271, davon 69,17 % kath., 17,03 % ev., Haushalte 1153
335 ha
220 m bis 325 m über NN; zwischen Mosel- und Rheintal
Lucenay-lés-Aix, Burgund, Frankreich
Rosenkirmes an Pfingsten

Lage

Wo sich die nördlichen Ausläufer des Hunsrücks tief in das Rhein- Mosel- Dreieck hineinschieben, liegt eingebettet in eine weite, nach Westen geneigte Hangmulde, die Gemeinde Waldesch. Ihre Gemarkung ist 335 ha groß und ist rings von den ausgedehnten Koblenzer, Rhenser, Bopparder und Dieblicher Waldungen umgeben.

Gemeindeflagge und Gemeindewappen

Die Gemeindeflagge zeigt das herkömmliche Gemeindewappen auf rot- weiß- grünem Grund.
Die Farben rot- weiß weisen auf die über viele Jahrhunderte bestandene Landeshoheit des Erzbistums und Kurfürstentums Trier in Waldesch hin. Die Farbe grün symbolisiert die enge Nachbarschaft des reichhaltigen Waldes. Das Wappen zeigt im geteilten Schild oben in silber ein rotes Kreuz, unten in schwarz auf einem grünen Dreiberg einen silbernen Waldbaum, eine Esche. Der obere Schildteil bekundet die Zugehörigkeit zum Erzstift Trier, während das untere Schildbild auf den Namen hindeuten will.

   

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Kirche katholisch - Die Waldescher Pfarrei

Angaben zur Waldescher Pfarrei
Übersetzung der Urkunde anlässlich der Erhebung der Waldescher Pfarrvikarie zu einer eigenen Pfarrei am 17.01.1944.
Die deutsche Übersetzung des lateinischen Orginaltextes befindet sich im Gemeinderaum der Pfarrkirche St. Antonius in Waldesch.


Die Übersetzung lautet:


Franz Rudolph Bornewasser
durch Gottes Erbarmung und des apostolischen Stuhles Gnade
Bischof von Trier
Hausprälat sr. Heiligkeit, römischer Graf, päpstlicher Thronassistent
Doktor der Theologie
Allen, die dieses lesen, Gruß im Herrn!


Die Kirche ist jene Stadt, die aus lebendigen und erlesenen Steinen erbaut und fest gegründet ist auf heiligem Berge; "ihr Haupt- und Eckstein aber ist Christus" (Eph. 2, 20). Daher läßt sich nichts Glorreicheres, nichts Vornehmeres, nichts Ehrenvolleres denken als Glied der heiligen, katholischen, Apostolischen, Römischen Kirche zu sein. Bild und Keimzelle dieser Kirche ist die Pfarrei, in der die Gläubigen herangebildet und zu lebendigen Gliedern des Leibes Christi gestaltet werden. Der Pfarrei gilt daher vor allem Unsere oberhirtliche Sorge, und es ist Unser eifrigstes Streben solche Pfarrvikarien, die sich genügend entwickelt haben, auch zu dem Range und der Würde einer eigentlichen Pfarrei zu erheben.

Alle notwendigen Voraussetzungen dafür sind aber gegeben bei der Pfarrvikarie St. Antonius in Waldesch, Dekanat Koblenz. Schon in den Jahren 1835/36 wurde in Waldesch eine Kirche gebaut, die Gott zu Ehren des heiligen Abtes Antonius geweiht wurde. Im Jahre 1906 wurde an dieser Kirche ein eigener Seelsorgegeistlicher angestellt; 1919 erhielt sie eigene Vermögensverwaltung mit genauer Abgrenzung des zugehörigen Gebietes. Kraft Diözesanverordnung vom 1.April 1938 über die kirchenrechtliche Stellung der Pfarrvikare, Vikare und Expositi und kraft der allgemeinen Anordnung vom 7. Dezember 1938 ist die Pfarrvikarie St. Antonius in Waldesch von der Mutterpfarrei St. Mennas in Kapellen-Stolzenfels vollständig getrennt und in geistlichen wie zeitlichen Dingen unabhängig gemacht worden.

Da also jetzt alles Notwendige für die Errichtung einer wirklichen Pfarrei vorhanden ist, so haben Wir beschlossen, die Pfarrvikarie St. Antonius in Waldesch, Dekanat Koblenz, zur Würde einer Pfarrei zu erheben.

Kraft Unserer oberhirtlichen Vollmacht, nach Anhörung des hochwürdigsten Domkapitels und aller Beteiligten, erheben und errichten Wir daher die Pfarrvikarie St. Antonius in Waldesch, Dekanat Koblenz, zu einer Pfarrei, und die Kirche zu Ehren des heiligen Abtes Antonius erklären und bestimmen Wir zur Pfarrkirche.

Ihr und ihrem jeweiligen Pfarrer verleihen Wir alle Rechte und Privilegien, die den übrigen Pfarrkirchen der Diözese sowie ihren Pfarrern nach dem allgemeinen und diözesan Kirchenrecht zustehen; gleicherweise legen Wir ihnen alle Lasten und Pflichten auf, denen die übrigen Pfarrkirchen und Pfarrer der Diözese unterworfen sind.

Die Gläubigen der neu errichteten Pfarrei St. Antonius bitten wir aber dringend im Herrn, daß sie ihrer Pfarrei in inniger Liebe anhangen, ein eifriges Christenleben in ihrer Pfarrei führen, ihrem Pfarrer in seinem apostolischen Wirken hilfreich zur Seite stehen; die Familienväter und -mütter ermahnen wir, ihre Kinder, die Gott ihnen anvertraut hat, mit größter Sorgfalt zu umhegen; die Jugend fordern wir auf, in ihrer Pfarrei mit rastlosem Eifer an dem Aufbau und Wachstum des geheimnisvollen Leibes Christi zu arbeiten.


Gegeben zu Trier, im Bischofshof, am 17. Januar 1944, dem Feste des hl. Abtes Antonius.

  gezeichnet
Franz Rudolf
Bischof von Trier
gezeichnet
W. Schlags
Sekretär der Curie

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Kirche katholisch - Die Seelsorger von Waldesch

die seelsorger von waldesch

(in der Reihenfolge nach der Festschrift von 1963
und einer Aktualisierung von Herbert Hartmann, Orstbürgermeister A. D.)


Im Verlauf der frühen Geschichte des Pfarrortes Waldesch begegnen uns einige Geistliche, von denen es ausdrücklich heißt, daß sie in Waldesch amtierten. Als erster ist Herr Johann von Stoltzefels zu nennen, der in den Urkunden als "Kaplan von Waldesch" auftritt und von 1485-1494 die Seelsorge führte. Danach finden wir in den schriftlichen Akten Jakob Weinbach (1715-1720), den späteren Pfarrer von Kapellen als "Pastor von Waldesch". Schließlich ist 1813 von einem Privatgeistlichen die Rede, dessen Name jedoch nirgends genannt wird. Alle anderen Seelsorger, die vor dem Jahre 1906 in Waldesch tätig waren, sind zugleich auch Pfarrer von Kapellen. Es bleiben nunmehr zum Schluss die der älteren Generation bereits bekannten Hirten der Pfarrei:

Pfarrer Stephan Jakob Rech
11.8.1867 in Bundenbach geboren, zum Priester geweiht am 28.3.1903; erster Vikar von Waldesch (1.5.1906-16.4.1911); gestorben 26.8.1950.

Pfarrer Johann Häbler
27.7.1879 in Lieg geboren, zum Priester geweiht am 16.3.1907. Vom 11.5.1911 - 29.8.1924 Pfarrvikar in Waldesch. Unter ihm wurde Waldesch selbstständige Kapellengemeinde.

Pfarrer Adam Schuth
1.10.1877 in Brey geboren, zum Priester geweiht am 23.3.1915.
Vom 15.8.1924 - 31.10.1931 Pfarrvikar in Waldesch.

Pfarrer Ludwig von Greve-Dierfeld
21.6.1900 in Berlin geboren, zum Priester geweiht am 5.8.1928.
Vikar in Waldesch vom 6.12.1931 - 15.5.1936, gestorben 24.8.1960 in Köln-Dellbrück.
Unter ihm Ausmalung und Renovierung der Kirche.

Pfarrer Erhard Josef Krummeich
21.3.1904 in Ellenhausen geboren, zum Priester geweiht am 5.8.1928.
Vom 11.2.1937 - 25.10.1940 Pfarrvikar in Waldesch.

Pfarrer Paul Zimmer
29.1.1908 in Saarbrücken geboren, zum Priester geweiht am 1.4.1933.
Vom 26.11.1940 als Pfarrvikar und vom 17.1.1944 - 1.4.1949 erster Pfarrer von Waldesch. Unter ihm wurde Waldesch zur Pfarrei erheben. .

Pfarrer Werner Josef Sandkaulen
5.3.1910 in Kettig geboren, zum Priester geweiht am 6.4.1935.
Von 13.5.1949 - 1955 Pfarrer in Waldesch; als Pfarrer von Waldbreitbach am 26.9.1963 gestorben. Unter ihm, die letzte Renovierung der Kirche. Mariaroth und Naßeck werden nach Waldesch umgepfarrt.

Pfarrer Albert Lahr
16.8.1912 in Horhausen geboren, zum Priester geweiht am 24.3.1939.
Zum Pfarrer von Waldesch ernannt am 7.1.1956, danach seit September 1962 als Pfarrer in Zell. Unter ihm die ersten Vorbereitungen zum Kirchenerweiterungsbau.

Pfarrer Alfons Bierbaum
16.6.1907 in Gebhardshain geboren, zum Priester geweiht am 17.7.1932.
Zum Pfarrer in Waldesch ernannt am 9.8.1962. Unter ihm Grundsteinlegung und Bau der neuen Kirche. Gestorber: 20.08.1995.

Pfarrer Bruno Strickstock
1936 geboren und zum Priester geweiht 1961.
Pfarrer in Waldesch von 1972 bis 1984. .

Pfarrer Hermann Josef Tries
17.11.1928 in Cochem geboren, zum Priester geweiht 03.04.1954.
Pfarrer in Waldesch von 28.11.1984 bis 15.10.1993

Pfarrer Hans Lambert
13.01.1933 in Heimbach geboren, zum Priester geweiht 04.08.1957.
Pfarrer in Waldesch ab 01.12.1993. Unter ihm, Beginn der Renovierung und Instandsetzung der Pfarrkirche St. Antonius in Waldesch. Schaffung eines neuen Altarraumes und Neubau eines Gemeindezentrums im alten Kirchenschiff mit der Fertigstellung im November 1999. Einweihung der neuen Westenfelder Orgel im Mai 2001.
Die Leitung der Gemeinde musste Pastor Lambert Anfang des Jahres 2003 aus Altersgründen abgeben. Am 28.06.2003 erfolgte im Rahmen eines Pfarrfestes die eindrucksvolle Verabschiedung von Hans Lambert nach 9½ Dienstjahren als Pastor in Waldesch.
Die Pfarrgemeinde konnte jedoch gemeinsam mit der Pfarrei Lay als Seelsorgeeinheit erhalten werden. Die Einführung des neuen Pastors Peter Blecker erfolgte am Sonntag, dem 16. November 2003.

Pfarrer Peter Blecker
Pfarrer in Waldesch ab 16.11.2003.

 

Angaben zur Waldescher Pfarrei
Übersetzung der Urkunde anlässlich der Erhebung der Waldescher Pfarrvikarie zu einer eigenen Pfarrei am 17.01.1944.
Die deutsche Übersetzung des lateinischen Orginaltextes befindet sich im Gemeinderaum der Pfarrkirche St. Antonius in Waldesch.

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